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Die Sache mit der Führung - 4 Tipps für mehr Entschlossenheit

Vertrauen oder Führung?

 

Kann man diese Frage überhaupt so stellen? Ist beides möglich, oder geht vielleicht immer nur eine Sache davon? Und was ist denn das Wichtigere von beiden?

 

In der Welt der Tiere stellt sich die Frage erst gar nicht. Es geht vielmehr um das SEIN und das DENKEN. Wer zuviel denkt, der ist in der Natur schnell in ernster Gefahr. Wer zu wenig denkt aber ebenso. Was ist also jetzt das Bessere?

 

In einer gefährlichen Situation kommt das SEIN immer zuerst. Das Sein, also das eigene Leben, wird vom Unterbewußtsein aus geschützt und gesteuert. Das Unterbewußtsein ermöglicht es Mensch und Tier schneller handlungsfähig zu sein, Körperfunktionen in Gang zu setzen, noch bevor das Gehirn die nötige Information aufgenommen und analysiert hat. Das instinktive schützen-wollen des eigenen Lebens kommt also immer zuerst. Erst dann setzt ein bewußter Denkprozess ein. Das ist bei Menschen nicht anders als bei Tieren. Was ist eine Sekunde in der freien Natur? Ein kurzer Moment kann über Leben oder Tod entscheiden.

 

Wenn du zögerst, bedeutet daß, du über dein Vorhaben offenbar nachdenkst. Vielleicht weißt du nicht, ob du rechts oder links gehen sollst, ob deine Idee gut oder schlecht ist, ob du dich gerade richtig verhältst, ob dein Pferd dich versteht, ob dies ob jenes….

 

Es ist nicht so, daß dein Pferd dir in diesem Moment nicht vertraut - es weiß nur nicht, was zur Hölle du eigentlich vor hast! Es weiß nicht, daß du gerade am Nachdenken bist, es weiß nur eins: Du scheinst offenbar keine Lösung für das Problem zu haben, oder du weißt nicht in welche Richtung wir gehen. Es weiß nicht, was es tun soll, ihm fehlt Führung. Vertrauen hat es genug, denn sonst würde es dir gar nicht erlauben in seiner Nähe zu sein. Führung bedeutet Schutz und Richtung

 

4 Tipps, wie du deinem Pferd ein besserer Führer sein kannst:

 

1. Kontrolliere deine Emotionen. Gefühle lassen uns die Sicht auf die Dinge verlieren. Im extremen Fall werden wir sogar „blind vor Wut“, haben vor lauter Verliebtheit die „rosarote Brille auf“ oder werden „starr vor Angst.“. Wir haben uns selbst recht genaue Bezeichnungen dafür gegeben, wenn Gefühle (Wut, Liebe, Angst) die Kontrolle über unsere Körperfunktionen übernehmen. Werde selbst ruhig und frei von Emotion.

 

2. Denke daran, was du eigentlich erreichen wolltest. Verfolge dein Ziel mit Bestimmtheit

 

3. Sei vertrauensvoll in dein eigens Vorhaben.

 

4. Das Wichtigste: Egal was kommt, zögere nicht! Du bist ein Mensch in einer von menschengeschaffenen Welt. Du kennst dich hier bestens aus.


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Liebe Grüße
Nicole

 

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